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Gewalztes Glas

Gussglas

Herstellungsverfahren

Die Herstellung von Gussglas, ein Verfahren, welches zu Beginn des 20. Jahrhunderts erfunden wurde, besteht in einem fortlaufenden Glasguss, am Ausgang des Schmelzofens. Das geprägte Glas ist ein klares durchscheinendes Flachglas, welches man durch den Fluss und das Walzen des Glases erhält. Die in die untere Walze gravierte Struktur wird während des Walzens des Glases eingeprägt.

 

Schematische Darstellung des Walzverfahrens

 

Die Struktur der Walze entscheidet über die Art der Glasoberfläche. Vor dem Hintergrund aufwendiger Forschung und Entwicklung wurden gezielt Oberflächen für solare Anwendung geschaffen. Je nach Art der Struktur kann diese auf der Innenseite helfen, den Prozess der Laminierung zu vereinfachen (Albarino S). Die Glasstruktur überzeugt jedoch vorallem auf der Sonnenseite. Zum Beispiel bei dem tiefstrukturierten Gläsern Albarino P und Albarino G, die durch ihr intelligentes Reflektionsverhalten, die auch Anwendungen in der Nähe von Flughäfen ermöglichen (sog.Anti-Glare Effekt).

 

Aber auch die Lichtdurchlässigkeit und damit die Effizienz des fertigen Moduls kann mit einer Struktur deutlich verbessert werden. Texturierte Oberflächen verringern nicht nur die Reflektion an der Grenzfläche Luft/Glas, sondern können auch Licht ,welches von der Zelle und der Grenzfläche Glas/Zelle reflektiert wird, wieder einfangen und zurückwerfen (sog. Lichtfalleneffekt).